<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Jannis Aldenhoff on TecWiki</title><link>https://tecwiki.de/authors/jannis-aldenhoff/</link><description>Recent content in Jannis Aldenhoff on TecWiki</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://tecwiki.de/authors/jannis-aldenhoff/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Bluetooth Low Energy</title><link>https://tecwiki.de/glossar/bluetooth-low-energy/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/bluetooth-low-energy/</guid><description>&lt;h2 id="zwei-betriebsarten-unter-einem-namen">Zwei Betriebsarten unter einem Namen&lt;/h2>
&lt;p>Seit der Version 4.0 der Bluetooth-Spezifikation umfasst der Name zwei
technisch getrennte Betriebsarten. Bluetooth Classic überträgt fortlaufende
Datenströme, etwa Audio zu einem Kopfhörer. Bluetooth Low Energy ist auf
kurze, seltene Übertragungen ausgelegt: einen Messwert, einen Tastendruck,
eine Statusmeldung.&lt;/p>
&lt;p>Beide arbeiten im 2,4-GHz-Band, sind aber nicht miteinander kompatibel. Ein
Gerät kann eine der beiden Betriebsarten unterstützen oder beide.&lt;/p>
&lt;h2 id="advertising-und-verbindung">Advertising und Verbindung&lt;/h2>
&lt;p>Ein BLE-Gerät sendet in Abständen kleine Pakete aus, die seine Existenz und
seine Fähigkeiten ankündigen. Dieses Advertising ist der Grund, warum ein
Sensor gefunden werden kann, ohne dauerhaft verbunden zu sein. Erst wenn eine
Gegenstelle antwortet, entsteht eine Verbindung, und auch die wird nach der
Übertragung meist wieder abgebaut.&lt;/p></description></item><item><title>Cache</title><link>https://tecwiki.de/glossar/cache/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/cache/</guid><description>&lt;h2 id="das-prinzip">Das Prinzip&lt;/h2>
&lt;p>Ein Cache beruht auf einer Beobachtung: was einmal gebraucht wurde, wird oft
kurz darauf erneut gebraucht. Statt die Daten jedes Mal neu zu holen oder neu
zu berechnen, hält ein Cache sie näher am Zugriffspunkt bereit. Näher heißt
dabei: schneller erreichbar, dafür kleiner.&lt;/p>
&lt;h2 id="wo-caches-sitzen">Wo Caches sitzen&lt;/h2>
&lt;p>Caches gibt es auf jeder Ebene eines Systems, und sie meinen jeweils etwas
anderes:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Prozessor-Cache&lt;/strong>: mehrere Stufen (L1, L2, L3) zwischen Rechenkernen und
Arbeitsspeicher. Die kleinste Stufe ist die schnellste.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Festplatten- und SSD-Cache&lt;/strong>: ein Puffer im Laufwerk selbst.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Browser-Cache&lt;/strong>: bereits geladene Dateien einer Website liegen lokal, statt
bei jedem Aufruf erneut übertragen zu werden.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>DNS-Cache&lt;/strong>: bereits aufgelöste Namen werden für die Dauer ihrer
Gültigkeit gespeichert.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Anwendungs-Cache&lt;/strong>: aufwendig berechnete Ergebnisse werden für weitere
Anfragen aufbewahrt.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="treffer-und-fehlschlag">Treffer und Fehlschlag&lt;/h2>
&lt;p>Findet ein Zugriff die gesuchten Daten im Cache, ist es ein Treffer, sonst ein
Fehlschlag. Der Anteil der Treffer an allen Zugriffen heißt Trefferquote. Sie
bestimmt, wie viel ein Cache tatsächlich einbringt. Ein Cache, der fast nie
trifft, kostet Speicher und Verwaltung, ohne etwas zu sparen.&lt;/p></description></item><item><title>DNS</title><link>https://tecwiki.de/glossar/dns/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/dns/</guid><description>&lt;h2 id="wozu-es-da-ist">Wozu es da ist&lt;/h2>
&lt;p>Rechner adressieren einander über IP-Adressen, Menschen benutzen Namen. Das
Domain Name System schließt diese Lücke: es beantwortet die Frage, welche
Adresse zu einem Namen gehört. Ohne DNS wäre das Internet technisch weiter
benutzbar, aber nur mit Zahlenkolonnen.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-hierarchie">Die Hierarchie&lt;/h2>
&lt;p>Ein Domainname wird von rechts nach links gelesen. Zu &lt;code>tecwiki.de&lt;/code> gehören
drei Ebenen: die unbenannte Wurzel, die Top Level Domain &lt;code>de&lt;/code> und die
Second Level Domain &lt;code>tecwiki&lt;/code>. Jede Ebene weiß nur, wer für die nächste
zuständig ist:&lt;/p></description></item><item><title>Firmware</title><link>https://tecwiki.de/glossar/firmware/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/firmware/</guid><description>&lt;h2 id="zwischen-hardware-und-betriebssystem">Zwischen Hardware und Betriebssystem&lt;/h2>
&lt;p>Firmware sitzt unterhalb dessen, was Benutzer üblicherweise als Software
wahrnehmen. Sie liegt in einem Speicherbaustein des Geräts, startet vor allem
anderen und bringt die Hardware in einen Zustand, in dem sie benutzbar ist.
Ein Router, eine SSD, eine Tastatur, ein Fernseher, ein Netzteil mit
Ladeaushandlung: alle enthalten Firmware, auch wenn sie kein sichtbares
Betriebssystem haben.&lt;/p>
&lt;p>Drei Begriffe werden häufig vermischt:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Firmware&lt;/strong> gehört zum Gerät und wird mit ihm ausgeliefert.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Betriebssystem&lt;/strong> verwaltet Programme und Ressourcen eines Rechners.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Treiber&lt;/strong> ist Software auf dem Rechner, die dem Betriebssystem erklärt,
wie es mit einem Gerät spricht.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="uefi">UEFI&lt;/h2>
&lt;p>Bei Rechnern trägt die Firmware der Hauptplatine den Namen UEFI, früher BIOS.
Sie prüft die Hardware beim Einschalten, stellt grundlegende Einstellungen
bereit und übergibt danach an den Bootloader des Betriebssystems.&lt;/p></description></item><item><title>HDMI 2.1</title><link>https://tecwiki.de/glossar/hdmi-2-1/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/hdmi-2-1/</guid><description>&lt;h2 id="was-die-spezifikation-beschreibt">Was die Spezifikation beschreibt&lt;/h2>
&lt;p>HDMI 2.1 hebt die maximale Signalbandbreite auf 48 Gbit/s an. Damit sind
höhere Auflösungen und Bildwiederholraten möglich als mit den vorherigen
Fassungen. Die Spezifikation beschreibt außerdem eine Reihe optionaler
Merkmale, die Geräte unterstützen können, aber nicht müssen.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-wichtigsten-merkmale">Die wichtigsten Merkmale&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>VRR&lt;/strong> (Variable Refresh Rate): das Anzeigegerät passt seine
Bildwiederholrate an die Ausgabe der Quelle an. Das verhindert Bildrisse,
wenn eine Spielkonsole oder ein Rechner nicht gleichmäßig viele Bilder pro
Sekunde liefert.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>ALLM&lt;/strong> (Auto Low Latency Mode): die Quelle meldet dem Anzeigegerät, dass
es in einen Modus mit geringer Verzögerung wechseln soll, üblicherweise
durch Abschalten von Bildnachbearbeitung.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>eARC&lt;/strong> (Enhanced Audio Return Channel): erlaubt es, Ton vom Fernseher
zurück an eine Anlage zu schicken, mit höherer Bandbreite als der ältere
ARC.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>QMS&lt;/strong> und &lt;strong>QFT&lt;/strong>: verringern schwarze Bilder beim Wechsel der Bildrate
und die Verzögerung bei der Bildübertragung.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="warum-die-versionsnummer-wenig-sagt">Warum die Versionsnummer wenig sagt&lt;/h2>
&lt;p>Die Merkmale der Spezifikation sind überwiegend optional. Ein Gerät darf mit
HDMI 2.1 beworben werden, ohne die volle Bandbreite oder ein bestimmtes
Merkmal zu unterstützen. Aussagekräftig ist deshalb die Liste der tatsächlich
unterstützten Funktionen und der angegebenen Bandbreite pro Anschluss, nicht
die Versionsnummer.&lt;/p></description></item><item><title>Inferenz</title><link>https://tecwiki.de/glossar/inferenz/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/inferenz/</guid><description>&lt;h2 id="zwei-getrennte-vorgänge">Zwei getrennte Vorgänge&lt;/h2>
&lt;p>Beim Training werden die Parameter eines Modells aus Beispieldaten bestimmt.
Das geschieht in einem abgeschlossenen Durchlauf und ist der aufwendige Teil.
Bei der Inferenz bleibt das Modell unverändert: es bekommt eine Eingabe und
liefert eine Ausgabe.&lt;/p>
&lt;p>Daraus folgt eine Eigenschaft, die häufig missverstanden wird: ein Modell
lernt im laufenden Betrieb nicht dazu. Was in einer Sitzung eingegeben wird,
ändert seine Parameter nicht. Erscheint ein System dennoch lernfähig, liegt
das an Daten, die der Anfrage beigelegt werden, oder an einem späteren
Trainingslauf, nicht an der Inferenz selbst.&lt;/p></description></item><item><title>Latenz</title><link>https://tecwiki.de/glossar/latenz/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/latenz/</guid><description>&lt;h2 id="was-gemessen-wird">Was gemessen wird&lt;/h2>
&lt;p>Latenz beschreibt eine Dauer, keine Menge. Gemessen wird üblicherweise die
Round Trip Time: die Zeit, die ein Datenpaket vom Absender zum Ziel und
zurück braucht. Das Kommandozeilenwerkzeug &lt;code>ping&lt;/code> gibt genau diesen Wert aus.&lt;/p>
&lt;p>Davon zu unterscheiden ist die Einweg-Latenz, also die Dauer in nur eine
Richtung. Sie ist schwerer zu messen, weil dafür die Uhren beider Seiten
genau übereinstimmen müssen.&lt;/p>
&lt;h2 id="woraus-sie-sich-zusammensetzt">Woraus sie sich zusammensetzt&lt;/h2>
&lt;p>Die Gesamtlatenz einer Verbindung ist die Summe mehrerer Anteile:&lt;/p></description></item><item><title>LLM</title><link>https://tecwiki.de/glossar/llm/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/llm/</guid><description>&lt;h2 id="was-ein-sprachmodell-tut">Was ein Sprachmodell tut&lt;/h2>
&lt;p>Ein Sprachmodell schätzt, wie wahrscheinlich eine Fortsetzung auf einen
gegebenen Text ist. Es erzeugt seine Ausgabe Stück für Stück: aus dem
bisherigen Text wird das nächste Element bestimmt, dieses wird angehängt, und
der Vorgang wiederholt sich. Groß heißt in diesem Zusammenhang, dass das
Modell sehr viele Parameter hat und mit sehr großen Textmengen trainiert
wurde.&lt;/p>
&lt;h2 id="token">Token&lt;/h2>
&lt;p>Modelle arbeiten nicht mit Wörtern, sondern mit Token: Zeichenfolgen, die je
nach Sprache und Wort einem ganzen Wort, einer Silbe oder wenigen Zeichen
entsprechen. Die Zerlegung stammt aus dem Training und ist für ein Modell
fest. Deshalb werden Länge und Kosten einer Ein- oder Ausgabe in Token
gemessen, nicht in Zeichen.&lt;/p></description></item><item><title>OLED</title><link>https://tecwiki.de/glossar/oled/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/oled/</guid><description>&lt;h2 id="funktionsprinzip">Funktionsprinzip&lt;/h2>
&lt;p>In einem OLED-Panel liegt zwischen zwei Elektroden eine dünne Schicht
organischer Halbleiter. Legt man Spannung an, geben diese Schichten Licht ab.
Jeder Bildpunkt ist damit eine eigene Lichtquelle und lässt sich einzeln
ansteuern und vollständig abschalten.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-daraus-folgt">Was daraus folgt&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Schwarz ist aus.&lt;/strong> Ein abgeschalteter Bildpunkt gibt kein Licht ab. Es
gibt kein durchscheinendes Restlicht wie bei einer Hintergrundbeleuchtung.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Kein Lichthof.&lt;/strong> Helle Objekte vor dunklem Grund erzeugen keinen sichtbar
aufgehellten Rand, weil kein Nachbarbereich mit beleuchtet wird.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Dünner Aufbau.&lt;/strong> Die Beleuchtungsebene entfällt vollständig.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Schnelles Schaltverhalten.&lt;/strong> Die Bildpunkte wechseln ihre Helligkeit sehr
rasch.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="abgrenzung-zu-lcd-und-mini-led">Abgrenzung zu LCD und Mini-LED&lt;/h2>
&lt;p>Ein LCD-Panel leuchtet nicht selbst. Es hat eine durchgehende
Hintergrundbeleuchtung, und Flüssigkristalle lassen deren Licht je Bildpunkt
mehr oder weniger durch. Vollständig abdunkeln lässt sich das nicht.&lt;/p></description></item><item><title>RAM</title><link>https://tecwiki.de/glossar/ram/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/ram/</guid><description>&lt;h2 id="arbeitsspeicher-nicht-ablage">Arbeitsspeicher, nicht Ablage&lt;/h2>
&lt;p>RAM und Speicherlaufwerk werden im Alltag oft in einem Atemzug genannt, weil
beide in Gigabyte gemessen werden. Sie erfüllen jedoch verschiedene Aufgaben.
Das Laufwerk bewahrt Daten dauerhaft auf. Der Arbeitsspeicher hält das, womit
der Prozessor gerade arbeitet, und verliert seinen Inhalt, sobald die Spannung
wegfällt. Deshalb heißt er flüchtig.&lt;/p>
&lt;p>Reicht der Arbeitsspeicher nicht aus, lagert das Betriebssystem Teile davon
auf das Laufwerk aus. Der Vorgang heißt Auslagern oder Swapping und ist
funktionsfähig, aber deutlich langsamer als der Zugriff auf RAM.&lt;/p></description></item><item><title>SSD</title><link>https://tecwiki.de/glossar/ssd/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/ssd/</guid><description>&lt;h2 id="aufbau">Aufbau&lt;/h2>
&lt;p>Eine SSD besteht im Kern aus drei Teilen: den NAND-Flash-Bausteinen, in denen
die Daten liegen, einem Controller, der Zugriffe verwaltet, und meist einem
Zwischenspeicher. Anders als eine Festplatte hat sie keinen Motor, keine
Scheiben und keinen Schreib-Lese-Arm. Damit entfällt die Zugriffszeit, die
bei rotierenden Medien für das Positionieren des Arms anfällt.&lt;/p>
&lt;h2 id="anschluss-und-bauform">Anschluss und Bauform&lt;/h2>
&lt;p>Zwei Dinge werden oft verwechselt: die Bauform des Laufwerks und das
Protokoll, über das es angesprochen wird.&lt;/p></description></item><item><title>USB-C</title><link>https://tecwiki.de/glossar/usb-c/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/usb-c/</guid><description>&lt;h2 id="stecker-und-protokoll-sind-zweierlei">Stecker und Protokoll sind zweierlei&lt;/h2>
&lt;p>USB-C beschreibt die Bauform des Steckers und der Buchse: 24 Kontakte,
beidseitig einsteckbar, an beiden Kabelenden gleich. Was über diesen Stecker
tatsächlich läuft, legt er nicht fest. Zwei Geräte mit identisch aussehendem
Anschluss können völlig verschiedene Übertragungsraten, Bildausgaben und
Ladeleistungen unterstützen.&lt;/p>
&lt;p>Das ist die häufigste Verwechslung bei diesem Begriff: USB-C ist ein
Formfaktor, keine Leistungsklasse.&lt;/p>
&lt;h2 id="alternate-mode">Alternate Mode&lt;/h2>
&lt;p>Über eine Aushandlung beim Einstecken können Leitungen des Steckers für ein
fremdes Protokoll freigegeben werden. In diesem Alternate Mode überträgt der
Anschluss dann etwa ein DisplayPort-Signal an einen Monitor. Ob ein Gerät das
kann, hängt an seiner Elektronik, nicht am Stecker.&lt;/p></description></item><item><title>USB-C: was die Angaben auf der Verpackung bedeuten</title><link>https://tecwiki.de/erklaert/usb-c-bezeichnungen-verstehen/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/erklaert/usb-c-bezeichnungen-verstehen/</guid><description>&lt;h2 id="ein-stecker-vier-voneinander-unabhängige-fragen">Ein Stecker, vier voneinander unabhängige Fragen&lt;/h2>
&lt;p>Wer zwei Geräte mit USB-C-Anschluss vergleicht, vergleicht zunächst nichts als
die Bauform. Was der Anschluss kann, ergibt sich aus vier Angaben, die
getrennt gelten und einzeln fehlen können:&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>Welche &lt;strong>Datenrate&lt;/strong> die Verbindung überträgt.&lt;/li>
&lt;li>Ob ein &lt;strong>Bildsignal&lt;/strong> über den Anschluss ausgegeben wird.&lt;/li>
&lt;li>Welche &lt;strong>Ladeleistung&lt;/strong> in welche Richtung fließen darf.&lt;/li>
&lt;li>Ob das &lt;strong>Kabel&lt;/strong> all das mitmacht.&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;h2 id="die-datenrate">Die Datenrate&lt;/h2>
&lt;p>Die Bezeichnungen der USB-Datenstandards wurden mehrfach geändert, und
Produktbeschreibungen halten sich nicht immer daran. Die verlässlichere Angabe
ist die Rate selbst, in Gigabit pro Sekunde. Sie steht in den technischen
Daten und lässt sich zwischen Geräten direkt vergleichen, ohne die
Namensgeschichte zu kennen.&lt;/p></description></item><item><title>VPN</title><link>https://tecwiki.de/glossar/vpn/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/vpn/</guid><description>&lt;h2 id="das-prinzip">Das Prinzip&lt;/h2>
&lt;p>Ein VPN kapselt Datenpakete in weitere Pakete ein und verschlüsselt sie. Was
zwischen den beiden Endpunkten liegt, sieht nur den äußeren Umschlag: dass
verschlüsselte Daten zwischen zwei Adressen fließen. Der Inhalt und die
inneren Zieladressen bleiben verborgen. Dieses Verfahren heißt Tunneling.&lt;/p>
&lt;h2 id="zwei-einsatzarten">Zwei Einsatzarten&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Standortkopplung&lt;/strong> (site to site): zwei Netze, etwa zwei Firmenstandorte,
werden dauerhaft verbunden und verhalten sich für die Geräte darin wie ein
Netz.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Einwahl&lt;/strong> (remote access): ein einzelnes Gerät verbindet sich mit einem
Netz, um darin so zu arbeiten, als stünde es davor.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Kommerzielle VPN-Dienste sind ein Sonderfall der zweiten Art: der gesamte
Verkehr wird zum Anbieter geleitet und tritt dort ins Internet aus.&lt;/p></description></item><item><title>Wi-Fi 7</title><link>https://tecwiki.de/glossar/wi-fi-7/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/glossar/wi-fi-7/</guid><description>&lt;h2 id="name-und-norm">Name und Norm&lt;/h2>
&lt;p>Wi-Fi 7 ist die Vermarktungsbezeichnung der Wi-Fi Alliance für Geräte nach
der Norm IEEE 802.11be. Die Norm beschreibt die Technik, die Bezeichnung
beschreibt die Zertifizierung. Beides fällt in der Praxis zusammen, meint
aber Verschiedenes.&lt;/p>
&lt;h2 id="multi-link-operation">Multi-Link Operation&lt;/h2>
&lt;p>Die auffälligste Neuerung: ein Gerät kann mehrere Funkbänder gleichzeitig
nutzen, statt sich für eines zu entscheiden. Das erlaubt zwei Betriebsweisen.
Entweder werden Daten auf mehrere Verbindungen verteilt, was den Durchsatz
erhöht, oder dieselben Daten laufen über mehrere Wege, was Aussetzer und
Schwankungen der Verzögerung verringert. Für Anwendungen, bei denen
gleichmäßige Latenz wichtiger ist als Spitzenrate, ist der zweite Fall der
interessantere.&lt;/p></description></item><item><title>Wie DNS funktioniert: vom Namen zur Adresse</title><link>https://tecwiki.de/erklaert/wie-dns-funktioniert/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/erklaert/wie-dns-funktioniert/</guid><description>&lt;h2 id="der-ausgangspunkt">Der Ausgangspunkt&lt;/h2>
&lt;p>Ein Browser kann eine Verbindung nur zu einer IP-Adresse aufbauen. Steht in
der Adresszeile ein Name, muss dieser zuerst in eine Adresse übersetzt werden.
Diese Übersetzung heißt Namensauflösung, und sie geschieht, bevor auch nur ein
Byte der eigentlichen Seite übertragen wird.&lt;/p>
&lt;h2 id="der-ablauf">Der Ablauf&lt;/h2>
&lt;figure class="twk-spread__figure">
 &lt;svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 640 420" role="img" aria-labelledby="twk-dns-title">
 &lt;title id="twk-dns-title">Ablauf einer rekursiven DNS-Namensaufloesung in vier Schritten&lt;/title>
 &lt;!-- Das einzige Diagramm der Startseite. Die Hexwerte sind bewusst die
 Marken-Tokens (--twk-ink, --twk-ink-soft, --twk-paper, --twk-marker):
 ein Inline-SVG erbt keine CSS-Variablen des Dokuments, wenn es auch als
 Datei ausgeliefert werden koennte. Aenderungen an den Tokens hier
 nachziehen. Die Schrift kommt aus dem Dokument, weil das SVG inline
 eingebettet wird. -->
 &lt;defs>
 &lt;marker id="twk-arr" markerWidth="9" markerHeight="9" refX="7" refY="4.5" orient="auto">
 &lt;path d="M0,0 L8,4.5 L0,9 z" fill="#171712"/>
 &lt;/marker>
 &lt;/defs>

 &lt;rect x="20" y="30" width="180" height="64" fill="#ffffff" stroke="#171712" stroke-width="2.5"/>
 &lt;text x="110" y="57" text-anchor="middle" font-size="15" font-weight="700" fill="#171712">Browser&lt;/text>
 &lt;text x="110" y="78" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#45443c">fragt: tecwiki.de?&lt;/text>

 &lt;rect x="20" y="180" width="180" height="64" fill="#ffffff" stroke="#171712" stroke-width="2.5"/>
 &lt;text x="110" y="207" text-anchor="middle" font-size="15" font-weight="700" fill="#171712">DNS-Resolver&lt;/text>
 &lt;text x="110" y="228" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#45443c">beim Provider&lt;/text>

 &lt;rect x="440" y="110" width="180" height="56" fill="#ffffff" stroke="#171712" stroke-width="2.5"/>
 &lt;text x="530" y="133" text-anchor="middle" font-size="14" font-weight="700" fill="#171712">Root-Server&lt;/text>
 &lt;text x="530" y="152" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#45443c">verweist auf die .de-Zone&lt;/text>

 &lt;rect x="440" y="196" width="180" height="56" fill="#ffffff" stroke="#171712" stroke-width="2.5"/>
 &lt;text x="530" y="219" text-anchor="middle" font-size="14" font-weight="700" fill="#171712">.de-Nameserver&lt;/text>
 &lt;text x="530" y="238" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#45443c">verweist auf die Domain&lt;/text>

 &lt;rect x="440" y="282" width="180" height="56" fill="#facc15" stroke="#171712" stroke-width="2.5"/>
 &lt;text x="530" y="305" text-anchor="middle" font-size="14" font-weight="700" fill="#171712">Autoritativer Server&lt;/text>
 &lt;text x="530" y="324" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#171712">antwortet: 203.0.113.7&lt;/text>

 &lt;line x1="110" y1="94" x2="110" y2="176" stroke="#171712" stroke-width="2" marker-end="url(#twk-arr)"/>
 &lt;circle cx="128" cy="132" r="11" fill="#171712"/>
 &lt;text x="128" y="136.5" text-anchor="middle" font-size="12" fill="#faf9f5">1&lt;/text>

 &lt;line x1="200" y1="200" x2="436" y2="142" stroke="#171712" stroke-width="2" marker-end="url(#twk-arr)"/>
 &lt;circle cx="310" cy="162" r="11" fill="#171712"/>
 &lt;text x="310" y="166.5" text-anchor="middle" font-size="12" fill="#faf9f5">2&lt;/text>

 &lt;line x1="200" y1="216" x2="436" y2="222" stroke="#171712" stroke-width="2" marker-end="url(#twk-arr)"/>
 &lt;circle cx="310" cy="207" r="11" fill="#171712"/>
 &lt;text x="310" y="211.5" text-anchor="middle" font-size="12" fill="#faf9f5">3&lt;/text>

 &lt;line x1="200" y1="236" x2="436" y2="304" stroke="#171712" stroke-width="2" marker-end="url(#twk-arr)"/>
 &lt;circle cx="310" cy="260" r="11" fill="#171712"/>
 &lt;text x="310" y="264.5" text-anchor="middle" font-size="12" fill="#faf9f5">4&lt;/text>

 &lt;path d="M 436 320 C 260 400 120 340 108 252" fill="none" stroke="#171712" stroke-width="2" stroke-dasharray="6 5" marker-end="url(#twk-arr)"/>
 &lt;text x="268" y="372" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#45443c">Antwort: die IP-Adresse zurück an den Browser&lt;/text>
&lt;/svg>
&lt;figcaption>Abb. 1: Rekursive Namensauflösung in vier Schritten. Die Beispieladresse stammt aus dem für Dokumentation reservierten Bereich 203.0.113.0/24 (RFC 5737).&lt;/figcaption>
&lt;/figure>

&lt;ol>
&lt;li>&lt;strong>Der Browser fragt den Resolver.&lt;/strong> Vorher sieht er in seinem eigenen
Zwischenspeicher und im Zwischenspeicher des Betriebssystems nach. Findet
er dort einen gültigen Eintrag, endet der Vorgang hier.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Der Resolver fragt einen Root-Server.&lt;/strong> Der Root-Server kennt die
angefragte Domain nicht. Er kennt aber die Nameserver, die für die
Top Level Domain zuständig sind, und verweist dorthin.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Der Resolver fragt den TLD-Nameserver.&lt;/strong> Auch dieser liefert keine
Adresse, sondern den Verweis auf den autoritativen Nameserver der Domain.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Der Resolver fragt den autoritativen Nameserver.&lt;/strong> Dieser hält die Zone
und antwortet mit dem gesuchten Eintrag.&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;p>Der Resolver gibt die Antwort an den Browser zurück. Erst jetzt beginnt der
Verbindungsaufbau zur eigentlichen Adresse.&lt;/p></description></item><item><title>WLAN-Frequenzbänder: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz</title><link>https://tecwiki.de/erklaert/wlan-frequenzbaender-verstehen/</link><pubDate>Wed, 26 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/erklaert/wlan-frequenzbaender-verstehen/</guid><description>&lt;h2 id="der-zusammenhang-in-einem-satz">Der Zusammenhang in einem Satz&lt;/h2>
&lt;p>Je höher die Frequenz, desto mehr Daten passen in einen Kanal und desto
schlechter kommt das Signal durch Wände. Alles Weitere zu diesem Thema ist
eine Folge dieses einen Zusammenhangs.&lt;/p>
&lt;h2 id="24-ghz">2,4 GHz&lt;/h2>
&lt;p>Das älteste der drei Bänder. Seine Wellen durchdringen Wände und Decken besser
als die der höheren Bänder, weshalb es die größte Reichweite hat.&lt;/p>
&lt;p>Dafür ist es schmal und stark belegt. Neben WLAN teilen sich unter anderem
Bluetooth-Geräte, Funkmäuse, Babyfone und Mikrowellengeräte diesen Bereich.
In dicht bebauten Gegenden liegen zudem viele Nachbarnetze darin. Wo viele
Sender in denselben Kanälen arbeiten, warten Pakete länger auf eine freie
Leitung, und die Verzögerung schwankt.&lt;/p></description></item><item><title>Bluetooth Core 6.3 veröffentlicht</title><link>https://tecwiki.de/news/bluetooth-core-6-3/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/news/bluetooth-core-6-3/</guid><description>&lt;p>Die Bluetooth Special Interest Group hat am 6. Mai 2026 die Core-Spezifikation
in der Fassung 6.3 veröffentlicht. Sie erscheint nach Angabe der SIG im Rahmen
des halbjährlichen Veröffentlichungsrhythmus, den das Gremium für die
Core-Spezifikation eingeführt hat.&lt;/p>
&lt;p>Vier Änderungen sind darin benannt:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Channel Sounding Inline PCT Transfer&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Channel Sounding PHY-specific RTT Accuracy&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Running Out of Bits&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>ACP and C/I Limit Relaxation&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Die ersten beiden betreffen das Channel Sounding, also das Verfahren, mit dem
zwei Bluetooth-Geräte ihren Abstand zueinander bestimmen. Die zweite Änderung
erlaubt es, die Genauigkeit der Laufzeitmessung getrennt für jede
Übertragungsart anzugeben statt in einem einzigen Wert.&lt;/p></description></item><item><title>USB-C an Notebooks: die EU-Vorgabe gilt seit dem 28. April 2026</title><link>https://tecwiki.de/news/eu-ladegeraet-notebooks-2026/</link><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://tecwiki.de/news/eu-ladegeraet-notebooks-2026/</guid><description>&lt;p>Seit dem 28. April 2026 gelten die Vorgaben der Richtlinie (EU) 2022/2380 zum
einheitlichen Ladegerät auch für Notebooks. Für die übrigen erfassten
Gerätegruppen gelten sie bereits seit dem 28. Dezember 2024.&lt;/p>
&lt;p>Erfasst waren bisher Mobiltelefone zur Handnutzung, Tablets, Digitalkameras,
Kopfhörer, Headsets, tragbare Lautsprecher, tragbare Videospielkonsolen,
E-Book-Reader, Ohrhörer, Tastaturen, Mäuse und tragbare Navigationsgeräte. Mit
dem Stichtag im April 2026 kommen Notebooks hinzu. Gemeinsamer Anschluss für
das kabelgebundene Laden ist in allen diesen Gruppen USB-C.&lt;/p></description></item></channel></rss>