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Technik nachgeschlagen, mit Quelle und Datum Redaktionsstand: Januar 2026
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WLAN-Frequenzbänder: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz

Reichweite und Datenrate hängen am Frequenzband, und die beiden verhalten sich gegenläufig. Was hinter der Wahl zwischen 2,4, 5 und 6 GHz steckt.

Rubrik: Netzwerk · Stand: · Redaktion: Jannis Aldenhoff

WLAN-Router mit aufgestellten Antennen auf einem Regalbrett vor einer Wand

Der Zusammenhang in einem Satz

Je höher die Frequenz, desto mehr Daten passen in einen Kanal und desto schlechter kommt das Signal durch Wände. Alles Weitere zu diesem Thema ist eine Folge dieses einen Zusammenhangs.

2,4 GHz

Das älteste der drei Bänder. Seine Wellen durchdringen Wände und Decken besser als die der höheren Bänder, weshalb es die größte Reichweite hat.

Dafür ist es schmal und stark belegt. Neben WLAN teilen sich unter anderem Bluetooth-Geräte, Funkmäuse, Babyfone und Mikrowellengeräte diesen Bereich. In dicht bebauten Gegenden liegen zudem viele Nachbarnetze darin. Wo viele Sender in denselben Kanälen arbeiten, warten Pakete länger auf eine freie Leitung, und die Verzögerung schwankt.

5 GHz

Deutlich mehr Kanäle und breitere Kanäle, dadurch höhere mögliche Datenraten. Die Reichweite fällt geringer aus, und Wände dämpfen das Signal stärker.

Ein Teil der Kanäle in diesem Band wird auch von Radaranlagen genutzt. Geräte müssen dort ein Verfahren zur Radarerkennung anwenden und den Kanal räumen, wenn ein Radarsignal auftritt. Das kann zu kurzen Unterbrechungen führen, die nicht auf einen Fehler des Netzes zurückgehen.

6 GHz

Das jüngste Band, für WLAN erst seit Kurzem und je nach Land unterschiedlich weit freigegeben. Es bietet Platz für die breitesten Kanäle und ist bislang am wenigsten belegt, weil nur neue Geräte es überhaupt nutzen. Die Reichweite ist die geringste der drei.

Warum ein Netzwerkname für mehrere Bänder

Viele Zugangspunkte senden unter einem einzigen Namen auf mehreren Bändern und entscheiden selbst, welches Band ein Gerät bekommt. Das Verfahren heißt Band Steering. Es funktioniert überwiegend gut, kann aber dazu führen, dass ein Gerät am Rand der Reichweite an einem Band festhält, das dort nicht mehr trägt.

Mit Wi-Fi 7 kommt eine weitere Möglichkeit hinzu: ein Gerät nutzt mehrere Bänder gleichzeitig, statt sich für eines zu entscheiden.

Was das für die Aufstellung bedeutet

Weil höhere Frequenzen empfindlicher auf Hindernisse reagieren, wirkt der Standort des Zugangspunkts stärker als jede Einstellung. Frei stehend, nicht in einem geschlossenen Schrank, nicht direkt hinter Metall und möglichst zentral: das sind die Randbedingungen, unter denen die technischen Angaben überhaupt erst zum Tragen kommen.

Jannis Aldenhoff

Redaktion Glossar und Erklärstücke. Zum Redaktionsprofil

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