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Technik nachgeschlagen, mit Quelle und Datum Redaktionsstand: Januar 2026
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RAM

Rubrik: Hardware · Stand: · Redaktion: Jannis Aldenhoff

Kurzdefinition

Der flüchtige Arbeitsspeicher eines Rechners, in dem laufende Programme und ihre Daten während des Betriebs liegen.

Arbeitsspeicher, nicht Ablage

RAM und Speicherlaufwerk werden im Alltag oft in einem Atemzug genannt, weil beide in Gigabyte gemessen werden. Sie erfüllen jedoch verschiedene Aufgaben. Das Laufwerk bewahrt Daten dauerhaft auf. Der Arbeitsspeicher hält das, womit der Prozessor gerade arbeitet, und verliert seinen Inhalt, sobald die Spannung wegfällt. Deshalb heißt er flüchtig.

Reicht der Arbeitsspeicher nicht aus, lagert das Betriebssystem Teile davon auf das Laufwerk aus. Der Vorgang heißt Auslagern oder Swapping und ist funktionsfähig, aber deutlich langsamer als der Zugriff auf RAM.

Das erste D in DDR

DDR steht für Double Data Rate: pro Taktzyklus werden zwei Datenwörter übertragen, jeweils an der steigenden und an der fallenden Flanke des Takts. Jede Generation, DDR3, DDR4, DDR5, erhöht die Übertragungsrate und senkt die Betriebsspannung. Die Generationen sind mechanisch und elektrisch nicht zueinander kompatibel: ein DDR5-Modul passt nicht in einen DDR4-Sockel.

Kanäle

Speichercontroller sprechen Module über mehrere Kanäle parallel an. Sind zwei Kanäle bestückt, kann in derselben Zeit mehr übertragen werden als mit einem. Wie viele Kanäle zur Verfügung stehen und welche Steckplätze dafür belegt werden müssen, gibt das Handbuch der Hauptplatine an.

Latenz und Takt

Zwei Angaben beschreiben Speichermodule: die Übertragungsrate und die Zugriffslatenz, meist als Zahlenreihe wie CL40 angegeben. Ein höherer Takt bei gleichzeitig größerer Latenz muss nicht schneller sein. Welche Kombination in einem konkreten Rechner welche Wirkung hat, hängt an Prozessor, Anwendung und Konfiguration.

Jannis Aldenhoff

Redaktion Glossar und Erklärstücke. Zum Redaktionsprofil